#initiate19 Reflexion

Beim Reflektieren über das #initiate19 Event waren meine ersten Gedanken über die Kommunikation zwischen den Teilnehmenden. Die Kommunikation auf sozialen Medien vor dem Event sowie die Kommunikation face-to-face beim BarCamp am 7. Juni erlebte ich als offen und positiv. Spannend fand ich, dass TeilgeberInnen aus vielen verschiedenen Orten in Europa kamen, z.B. aus der Schweiz, Österreich, England und Deutschland. Es war beim Event am 7. Juni im Tram Museum in Zürich eine lockere, freundliche und vertrauensvolle Atmosphäre.

Bemerkenswert fand ich es, dass ich während des Tages fast keine mobilen, elektronischen Geräte gesehen habe. Die Kommunikation zwischen TeilgeberInnen beim Event am 7. Juni fand überwiegend face-to-face statt – in sowie ausserhalb der Trams. Wie Frances X. Frei gegen Ende ihres TED Talks erwähnt, kann es Sicherheit und Vertrauen zwischen Menschen stärken, wenn sie im physischen Raum face-to-face miteinander kommunizieren. Und so erlebte ich es auch bei diesem Event. Es war buchstäblich Kommunikation auf Augenhöhe – oft zu zweit und manchmal auch in etwas grösseren Gruppen.

Spannend war es für mich zu erleben, dass Sessions mit relativ wenigen TeilnehmerInnen für mich die besten Sessions waren. Warum habe ich es so erlebt, fragte ich mich. Die Antwort: Der Austausch in den Sessions mit wenigen TeilnehmerInnen war, erfuhr ich, mehr intensiv. Es war eine tiefere und persönlichere Kommunikation in den Sessions mit relativ wenigen Teilnehmenden. Menschen trauten sich in diesen Sessions mehr – erlebte ich – persönliche Erfahrungen mit anderen Teilnehmenden offen zu teilen. Ich hatte den Eindruck, dass Teilnehmende in kleineren Sessions sich etwas sicherer fühlten los zu lassen, d.h. frei und authentisch über persönliche beispielsweise Erfahrungen, Gedanken und Ideen zu erzählen.

Im Gespräch mit Barbara Ibo lernte ich, dass sie es ähnlich erlebte: “Je grösser eine Gruppe ist, je länger dauert es, bis eine Vertrauensebene erreicht werden kann, bei welcher Offenheit möglich ist.” Eine Ausnahme war die Session über liberating structures. Durch verschiedene Übungen, welche Nicole Werner kompetent moderierte, wurde es deutlich, dass es auch in grösseren Gruppen möglich ist eine tiefe, persönliche Kommunikation zwischen Menschen zu stärken. Ein Beispiel: Gerade am Anfang der liberating structures Session forderte Nicole Teilnehmende auf zu zweit darüber zu kommunizieren, mit welcher Herausforderung / konkretem Lernziel jede / jeder von uns zu diesem Event gekommen ist. So war der Prozess der Übung:

  • Jede Person hatte 1 Minute um die andere Person über die Frage zu erzählen. Nach einer Minute hat Nicole ein elektronischer “Gong” lauten lassen, und dann musste die andere Person anfangen zu erzählen.
  • Nach 2 Minuten lautete wieder der Gong, damit die Teilnehmende wussten, dass sie jetzt eine / einen neuen GesprächspartnerIn finden mussten um die gleiche Fragen mit der neuen Person zu besprechen.
  • Nach 3 Runden hatte ich den Eindruck, dass ich schon 3 Leute kenne, und dass ich mein eigenes Lernziel des Tages noch stärker in meinem Kopf wahrnehmen konnte. Es war eine einfache, angenehme und effiziente Übung, bei welcher auch eher introviertierte Menschen sich schnell gut fühlten und mit anderen Menschen sich auszutauschen konnten. Danke, Nicole.

Beim Reflektieren über die Struktur fand ich diese Inputs von Barbara Ibo nützlich: Zu viel Struktur schränkt ein, und zu viel Freiraum schafft Unsicherheit. Erfahren habe ich, dass das #initiate19 BarCamp sich zwischen diesen zwei Extremen befand. Inspirierend fand ich es, dass die einzelnen Sessions in Trams oder auf Holzboden zwischen Tram Wagons abgewickelt wurden.

Innovativ wäre es, wenn die Entwicklung und Planung von Sessions auf dem Internet vor einem Event stattfinden würde, z.B. via padlet. Das würde z.B. Folgendes ermöglichen:

  • Jede / jeder TeilgeberIn könnte Themen über längere Zeit ausdenken.
  • Jede / jeder TeilgeberIn könnte zu den Session Vorschlägen von Anderen Feedback geben und damit mithelfen die Session Vorschläge weiterzuentwickeln.
  • Durch die Transparenz, welche via Internet ermöglicht wird, wäre ein noch stärkerer Grad an Selbstorganisation möglich. TeilgeberInnen könnten – weil sie auf dem Internet einen guten Überblick über Session Vorschläge hätten – von und mit einander über längere Zeit lernen. So wäre es z.B. möglich Session Vorschläge stärker von einander zu differenzieren und / oder Sessions miteinander sinnvoll zu verbinden.

Ausserordentlich interessant fand ich es zu erfahren, dass die für mich besten Sessions von Menschen initiiert wurden, die während der Sessions primär lernen wollten. Session Initianten wie Leonie Ambühl und David Hasler stellten bei ihren Session kurz ihre einleitenden Fragen vor und hörten dann viel zu, was Teilnehmende in ihren Sessions miteinander besprachen. Mit anderen Worten war es für mich deutlich, dass Leonie und David gekommen sind um von Menschen zu lernen. Sie waren in den Sessions – welche sie initiiert haben – neugierig und offen. Sie wollten ihre Themen besser verstehen. Sie wollten wissen, was sie noch besser machen könnten, wie sie mit ihren Interessen / persönlichen Zielen weiter kommen könnten. Die Denkweise, über welche ich im Buch Endlich frei gelesen habe, wurde durch das Verhalten von Leonie und David für mich sehr präsent.

Bei der Reflexion über das Event bewegten sich meine Gedanken auch immer wieder in die Richtung der Sessions von Leonie und David, weil sie beide den Fokus auf die Entwicklung von Lehrerkompetenzen legten. Ich lernte, dass der Bedarf für Innovation in Lehrerausbildung und -weiterbildung sehr hoch ist. In der Session von Leonie Ambühl stellte die junge Studentin gleich am Anfang diese Frage:

In meinem Kopf entwickelten sich während des sehr spannendes Austausches diese Fragen:

  • Kannst du über eine Situation von deinem Leben erzählen, in welcher du richtig gut gelernt hast? Was hast du gemacht? Wo war es? Wann war es? Warst du allein oder mit anderen Menschen zusammen? So wie ich mich erinnere, sagte Leonie zuerst, dass niemand ihr diese Frage früher gestellt hat. Anschliessend erklärte die junge Frau, dass sie gern individuell zu Hause lernt. Zusätzlich erwähnte sie, dass sie gut lernt, wenn sie das, was sie individuell lernt, an eine andere Person erzählt.
  • Welche Person ist der / die beste LehrerIn, die du in deinem Leben hattest? Am Anfang hat Leonie ihre Eltern erwähnt, von denen sie viel gelernt hat. Später hat Leonie auch, erinnere ich, über eine Lehrerin gesprochen, welche ihr in der 5. und 6. Klasse geholfen hat. Eine Follow-Up Frage von mir war, was diese Lehrerin richtig gut gemacht hat um Lernen zu fördern. “Sie ist auf uns SchülerInnen eingegangen“, hörte ich, dass Leonie sagte. Mit anderen Worten: Die Lehrerin interessierte sich für die Lernende. Wer sind sie? Was wollen sie lernen – und warum? Wie lernen sie gern? Zu dieser Frage hat sich im Tram eine interessante Diskussion entwickelt über die Wichtigkeit von Talent vs. Wichtigkeit vom Effort, den eine Person macht um besser zu werden. Während dieser interessanten Diskussion habe ich an Carol Dweck’s Buch Mindset gedacht.
  • Welche Begriffe sollen wir verwenden für das, was Lehrer und Lehrerinnen tun? Bei dieser Frage lernte ich von David, dass Begriffe wie fragen, lernen, inspirieren und coachen Potential haben. David und Haeme Ulrich waren einig, hörte ich, dass der Begriff “unterrichten” wenig Potential hat. Auch “lehren” wurde negativ beurteilt.
  • Wenn du in Herbst deine Lehrerausbildung anfängst, wie wirst du Feedback an LehrerInnen geben, damit die LehrerInnen der Pädagogischen Hochschulen sich weiterentwickeln können und noch besser arbeiten können, fragte ich Leonie? Sie antwortete, dass sie den LehrerInnen direktes Feedback geben wird. Warum nicht auch Feedback über soziale Medien kommunizieren, fragte ich Leonie. Zu dieser Frage antwortete sie, dass – ihrer Einschätzung nach – leider nur wenige LehrerInnen soziale Medien wie Twitter und Instagram nutzen. Im Tram sagte niemand etwas darüber, warum das so ist.

In der Session von David Halser über Lehrerweiterbildung mit SchülerInnen waren nicht mindestens diese Fragen für mich wichtig:

  • Was denkst du darüber, dass SchülerInnen bei der Lehrerweiterbildung Beiträge auf sozialen Medien laufend posten, damit das, was in den Weiterbildungen gemacht wird, nach Aussen kommuniziert wird um andere Menschen zu ermöglichen bei der Entwicklung von Lehrerkompetenzen mitzuhelfen?
  • Inwiefern kannst du dir vorstellen, dass jede Lehrperson, die sich weiterbildet, ein persönliches Ziel setzt, das er oder sie erreichen wird? In dieser Verbindung haben wir z.B. über Working Out Loud gesprochen, und ich bemerkte, dass David ein relativ starkes Interesse hat mehr darüber zu lernen, z.B. um eine gegen Aussen eine viel mehr offene Lernkultur zu fördern.
  • Inwiefern kannst du dir vorstellen, dass du und deine KollegInnen agil arbeitet / lernt, z.B. indem Ideen um Lernen zu stärken laufend getestet werden, und dass Menschen, welche Ideen testen, immer wieder darüber kommunzieren – um andere mitzuteilen, was funktioniert?

Gegen Ende des Sessions von Leonie Ambühl sagte David Halser zu mir: Du stellst sehr gute Fragen. Fragen zu stellen ist für Lehrer und LehrerInnen zentral, und die Kompetenz Fragen stellen zu können wird immer wichtiger. Ich gebe zu, ich fühlte Freude dieses positive Feedback von David offen zu erhalten und danke ihm nach Leonie’s Session für sein positives Feedback. In dieser Verbindung habe ich auch an Hal Gregersen gedacht, der mich inspiriert hat mehr mit Fragen zu arbeiten.

Nach dem #initiate19 Event gab auch Barbara Ibo mir das Feedback, dass ich ein sehr guter Fragen-steller bin. Das motivierte mich Barbara zu fragen, ob ich beim Fragen stellen vielleicht einen persönlichen Sinn entdeckt habe? Im anschliessenden Austauch via LinkedIn meinte Barbara, es geht bei mir etwas weiter. Sie schrieb: “Ich habe mich von dir sehr gesehen und sehr angenommen gefühlt. Dein Interesse fühlt sich ganz echt und lebendig an. Ich denke deine Essenz ist es in Resonanz zu gehen.” Das Feedback von Barbara machte mich neugierig von Barbara mehr darüber zu lernen, wie sie das Wort “Resonanz” versteht. Ihr Feedback: “In Resonanz gehen bedeutet für mich Schwingungen im Miteinander wahrzunehmen und darauf einzugehen. Impulse geben und empfangen, im Flow sein, dem Gegenüber in Harmonie begegnen, spielerisch, wach, im Gefühl, ohne Bewertung, open minded, frei und doch gehalten, sodass Ungeahntes daraus entsstehen kann.”

Ich bin immer noch etwas überwältigt, weil ich durch diese Feedbacks von Barbara und David das Gefühl bekommen habe, dass ich eine neue Dimension in meiner Person entdeckt habe. Herzlichen Dank, Barbara und David. Ihr habt mir geholfen mehr über mich selbst zu lernen. Ich habe den Eindruck, dass mein #selfawareness gestiegen ist.

Das #initiate19 Food-Konzept passte ganz gut zum Event: Einige hatten Finger Food bestellt – leckere, kleine Häppchen mit verschiedenen Zutaten. Andere hatten Kuchen gebacken. Und weitere TeilgeberInnen kamen später mit Eis. Der Büfett Tisch sowie andere Stehtische, rund um welche Menschen stehen konnten, als sie etwas vom Büfett genossen, dienten auf eleganter Weise als Unterstützung von Gesprächen zwischen TeilgeberInnen. Der Kaffee war exzellent.

Erfahren habe ich, dass auch zwischen den Sessions wertvolle Gespräche entstanden sind. Beispielsweise erinnere ich einen interessanten Austausch, den ich während einer Pause mit Christel Maurer, Barbara Ibo und Johannes Breitschaft hatte. Etwa in der Mitte des Gespräches fragte ich Christel, was sie tut, wenn ein Mensch aus einem oder mehreren Gründen nicht bereit ist geholfen zu werden / Coaching anzunehmen. So wie ich erinnere, antwortete Christel: Ich breche das Coaching ab oder nehme den Auftrag nicht an. Ich verstand Christel so, dass – in einer solchen Situation – das Leben ein eine bessere LehrerIn / Coach ist. Als Christel das gesagt hat, habe ich mich daran erinnert, dass Coach Marshall Goldsmith etwas Ähnliches tut: Wenn ein Mensch nicht will, soll man als Coach das respektieren und auf andere Aufgaben arbeiten.

Für ihre Initiative, ihre offene Art über mehrere soziale Medien kontinuierlich zu kommunizieren, ihr starkes Interesse immer wieder von Menschen lernen zu wollen sowie für ihre Selbstlosigkeit und Wille beim BarCamp vor Allem zu dienen möchte ich Christoph Schmitt und Martin Geisenhainer danken. Wie die zwei Initianten in dieser Verbindung gearbeitet haben, bewegt sich Richtung moderne Führung. Wir brauchen mehr davon – in privaten Unternehmen, bei Stadt, Kanton und Bund sowie in Schulen und Universitäten. Hut ab. Danke nochmals.

Als ich über Selbstlosigkeit und Führungsentwicklung weiter reflektiert habe, habe ich an das Buch Give and Take gedacht. Und diese Frage ist mir in den Sinn gekommen: Welche Wirkungen würde es haben auf wie wir lernen, wenn Löhne von angestellten CEOs in Grossunternehmen auf 0 gesetzt werden? Um mehr über die Bewegung weg von CEO Kultur zu lernen, siehe z.B. diesen Tweet von Bill George.

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Learning happens anywhere and at anytime

Of all that has been published related to the upcoming event #initiate19 on June 7th at the tram museum in Zürich, this tweet by Christoph Schmitt is – to me – one of the most important:

Besides at school, where else do people learn – and how? Here are some examples:

  • When we use apps on our smartphones.
  • When we get feedback from machines as response to what we do. 2 examples: quickdraw and ada.
  • When we communicate with people – via Internet as well as in all kinds of places where we go.
  • When we observe what is going on around us.
  • When we read anything, anywhere and at anytime.
  • When we try ideas out in any situation, anywhere and at anytime.
  • When we think / reflect about what we have observed, read, tested / tried out and/or talked about.

Education under construction

Due to developments in more areas, education is globally going into significant construction mode. Technological innovation continues to move forward at a fast pace. In addition, we know more about how people learn and how we moderate / facilitate meetings. The stronger focus on values and purpose also contributes to setting the entire education industry – including schools, universities and corporate learning – on fire. So what do we need to stop doing, and what do we need to start doing? In the last posting, I reflected upon preparation for the upcoming #initiate19 event on June 7th at the tram museum in Zürich. Reading what people write as well as reflecting on conversations, this is what I draw out:

What do we need to stop doing?

  • Lecture halls / lecture theatres – at universities as well as companies.
  • Lectures.
  • Printed books.
  • Multiple choice tests.
  • Diplomas.

What do we need to start doing?

Additional research about rethinking education:

Strong participation before the event #initiate19

It’s quite fascinating to witness how much participation is going on before the event #initiate19. In fact, such strong participation before an event tells me that the event topic tackles important stuff in our lives.
#initiate19 which takes place on June 7th at the tram museum in Zürich, aims to find ways to strengthen participation in all kinds of meetings.

Besides participation on Twitter and LinkedIn using the hashtag #initiate19, I have read, watched and listened to some awesome blog postings postings and video clips by Luzia Anliker, Heike Burch, Christine Locher, Monika Schlatter, Christoph Schmitt and Martin Geisenhainer.

To me the strong participation by several people before the June 7th #initiate19 event has been very helpful. Why? For example because the many valuable contributions have inspired me to think about questions I am curious about finding answers to. Currently, these are 7 questions that are circling around in my brain:

  1. How can we use social media such as Twitter, LinkedIn, Instagram and blogs even better to increase openness, inclusion and participation at events, conferences and all other kinds of meetings?
  2. How do we create physical learning environments that strengthen participation of every meeting participant? How do we design rooms that people love to learn in?
  3. What moderation methods can a moderator / facilitator use to help people contribute to a meeting with, for example, questions, ideas and personal experiences?
  4. What role does it play for the degree of participation by meeting participants that every participant at a meeting has defined his or her individual purpose before joining the meeting? In this regard, I am also fascinated about the working out loud movement.
  5. How do people like to learn? What learning strategies do people prefer to use when / where / in which situation?
  6. What does a good teacher do? In this regard, what are some things you can do to coach another person?
  7. What can each one of us do to help create psychological safety which will help us all to believe that we won’t be punished if we make a mistake / say something stupid / make an awkward move etc. during a meeting / event?

At this point in time, my thoughts are relatively strongly directed towards the challenge of creating psychological safety. Why? I think the reason is that I have experienced that creating psychological safety is important to help ourselves reach emotional states, which will strengthen our courage to participate / contribute. Doing research about psychological safety, this is what I have found out so far:

Encouraging interaction in learning design

A current favorite webinar of mine is #LSGwebinar. If I need to boil it down to 3 reasons why #LSGwebinar is great, I come to think of

  1. the live chat functionality which enables people to share ideas, experiences, thoughts and questions with each other.
  2. the speakers who continuously ask questions to participants.
  3. the moderator who helps create psychological safety in a variety of ways – starting with welcoming everyone as well as emphasizing that each webinar is valuable because webinar participants participate / contribute via live chat.

In a recent LSGwebinar, we had a brilliant chat about, for example, this question: How do you encourage social interaction in your learning design?

When I think about how we can encourage social interaction in learning design, I come to think of webinar with live chat as well as the use of blogs, Twitter and other social media. Also, I come to think of events that take place in different physical spaces. An example of such an event, which encourage participation, is the upcoming #initiate19 BarCamp, which takes place on June 7th at the tram museum in Zürich. To get tickets for this event, click here.

A pre #initiate19 event will take place on May 13th. We will meet on Monday, 13th at 11.30 CET in front of the Zurich Tram Museum. The event will be a walk-and-talk in the area. There will be 5 home made sandwiches donated on a first-come-first-served basis. See you there.

#initiate19

I really look forward to the event #initiate19 on June 7th at the Zürich tram museum. Here are some reasons why:

# 1: People want to participate at events
I experience there is a strong need to provide many more opportunities for people to truly participate at events – besides listening to keynotes and panel discussions. At #initiate19 on June 7th in Zürich, we create learning and working formats that put individual participation at the center.

# 2: People want to use social media
I like to learn using social media such as blogs, Twitter and LinkedIn. To me, learning via social media represents active, informal learning which Martin Geisenhainer touches upon in this blog posting.

# 3: People want to create their own learning
Reading the book “Endlich frei” by Daniel Greenberg, I learned more about the power of strengthening personal initiative. On pages 38-40, for example, I read that children learn when they are ready to learn. When children are curious, they make an effort. Related to this, I read in this posting by Christoph Schmitt that today, people increasingly create their own learning. We are actors rather than spectators of our own education.

#initiate19 will take place on June 7th 2019, 9 – 17 CET at the http://www.tram-museum.ch  in Zürich. Take tram # 11 and get off at Burgwies. Tickets: https://goo.gl/7GncSa 

Open school day in Zürich

Among several useful teaching and learning methods, I discovered during open school day in Zürich, these methods / techniques / tools stand out:
# 1: Children decide themselves how they want to learn
  • I learned that children choose themselves where they want to work on an assignment. For example, a child chooses whether he / she wants to work / learn at a single table or at a 2-person table. During a learning period of about 1.5 hours, I saw more students changing places – shifting between work at a single table and work at a 2-person table.
  • During the math assignment “36 + 28”, I observed that children used methods of their own choice. For example, one student used the method 36 + 30 – 2. Other students used other methods with which they felt more safe.
  • During a reading task, I noticed that children read in books of their own choice. For example, one child read a Lucky Luke book, while another child was reading a Guinness world records book.
  • A parent told me that her children find learning materials / education materials themselves on the Internet. For example, a parent explained that her children found learning materials on YouTube made by people, who live in Australia, and experienced that these learning materials helped them understand a particular topic well.
# 2: Teachers use different methods
  • From one teacher, I learned by observing how she does classroom management that changing between tasks helped children stay motivated. During one learning period, which had a duration of about 1.5 hours, the teacher changed relatively rapidly between work on math, geography as well as reading, speaking, writing, and singing in German and English.
  • Observing how a teacher educates, I learned that mixing up work on various subjects with movement exercises such as walking through the room, stretching and clapping rhythms that the children repeated helped the children to concentrate.
  • I noticed that ringing a bell helped a teacher to create silence and create awareness among students that a new task is coming up.
# 3: Different kinds of learning environment design is tested
  • From one teacher, I spoke with in the morning, I learned that she is – together with students – testing / trying out different kinds of learning environment design. For example, I noticed that there were both single tables, 2-person tables and 4-person tables in the room. Also, there was a free space in the middle of the room for everyone to come together.
  • I learned that room dividers such as book shelves and things attached to and hanging down from the ceiling helped children to concentrate.

# 4: Teachers and students ask questions to and help each other 

  • I learned that questions asked both by teachers and students triggered some highly valuable discussions as well as reflections among everyone. For example, when a teacher asked the question “How is it possible that it can snow in St. Moritz and during the same period of time not snow in Zürich?”, there was significant thinking and discussion activity going on. This and other questions asked by the teacher as well as by students was, to me, a highlight of the learning sessions I participated at during during open school day.  
  • During an individual assignment, I noticed that when there was a problem / challenge / task, which children had difficulty finding a solution to, he or she asked questions to a teacher or to another student. It was wonderful to see how everyone wanted to help each other to learn. 
  • During more learning periods, I noticed that one teacher helped out coaching a couple of children who needed help, while the other teacher was helping other children in the same room. I learned that the coaching done by an assistant teacher helped everyone – including the person wanting coaching, the other children, the lead teacher as well as parents.
# 5: Use of technologies
  • In a highly interesting conversation with a very experienced teacher, the teacher explained she is learning that work using various social media / platforms / artificial intelligence is replacing craftsman work with physical materials such as knitting. For example, drawing tasks using AI tools such as this is more interesting for children, for example because they are given constant feedback from technologies.
  • It surprised me that a relatively large amount of work / learning was done using paper, pencil and physical books – and that relatively little work / learning was done using Internet / tablet / smartphone / laptop and / or other technologies.
  • I saw no children with smartphones / tablets or other mobile, electronic devices.
  • There was no open wlan / wifi available.

# 6: An additional short story

A grandmother, who was at open school day with her grandson, told me a story from when she was young. She explained to me that when she was young, practically all children had lunch with their families at home. Reflecting on that time, she realized that it was possible for example because families had home based businesses such as farms and/or because grandparents cooked lunch for the grandchildren.